Fans des Fußballsports betonen gerne, wie bedeutend dieser Sport ist, ein Gedanke, den Bill Shankly einst auf den Punkt gebracht hat: „Es gibt Leute, die denken, Fußball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich kann ihnen versichern, dass es noch sehr viel ernster ist.“

Als Deutschland 2006 die Weltmeisterschaft bei sich austragen durfte, bestand kein Zweifel mehr an der Wichtigkeit des Fußballsports.

Für die Deutschen war es an der Zeit, die Schrecken der Vergangenheit hinter sich zu lassen und wieder guten Gewissens stolz auf ihre Nation sein zu dürfen. Alles, was die Menschen dafür brauchten, war ein Hoffnungsträger, mit dem diese Stimmung sich weiterentwickeln und wachsen konnte, eine Aufgabe, welche die deutsche Nationalelf nur zu gerne übernahm.

Während die Mannschaft im Turnier Gegner um Gegner hinter sich ließ, rückten die Menschen in Deutschland immer näher zusammen und feierten ihr Land auf eine Art, die lange Zeit tabu war.

Trotz des jähen Endes  – durch das niederschmetternde Aus gegen Italien in der Nachspielzeit des Halbfinales

–, zeigte sich das deutsche Team in den folgenden Jahren immer wieder von seiner besten Seite und begeisterte Fußballfans auf der ganzen Welt. 1954 sorgten die Deutschen für eine der größten Überraschungen in der Geschichte des Fußballsports, als sie die großen Ungarn im Finale schlugen

Auch 1974 nahmen sie die Rolle des Underdogs dankbar an und besiegten das klar favorisierte Team der Niederlande, wenn auch im eigenen Lande

Den letzten Titel holte das deutsche Team 1990, als es die Fußballmacht Argentinien in einem harten, glanzlosen Spiel um den Titel brachte

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